Kräuterkunde

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1. Stunde

 

Willkommen!

Und Glückwunsch zu eurer bestandenen Prüfung! Super gemacht! Ich freue mich, euch auch dieses Jahr in Kräuterkunde unterrichten zu dürfen. Für diese Stunde habe ich geplant, euch einige wichtige Zaubertrankzutaten vorzustellen. Denn wie ich euch bereits in der allerersten Stunde erzählt habe – Hachja… ist es denn zu glauben, dass das bereits zwei Schuljahre her ist!? – ist es von immenser Wichtigkeit, dass man sich mit den benötigten Zutaten genau auskennt. Schaut einmal, was ich euch in diesen Eimern mitgebracht habe:

 

        


Wer erkennt diese Pflanzen? Mr. Finch-Fletchley, was meinst du? … Jap. Absolut richtig. Das hier ist die Affodilpflanze und hier habe ich nochmal ein Stück Affodillwurzel. Desweiteren habe ich euch Wermut und Schlafbohnen mitgebracht.

 

      

 

Doch beginnen wir zunächst mit Affodill. Wie ihr seht, besitzt die krautige Pflanze eine lilienähnliche Blüte. Ich habe euch eine weiße Affodillpflanze mitgebracht, da ihre Wurzel besonders gerne für Zaubertränke benutzt wird.

Dies gilt ebenso für Wermut. Eine andere Bezeichnung für diese krautige Heil- und Giftpflanze ist „Bitterer Beifuß“. Dieser Name lässt sich natürlich auf den bitteren Geschmack der Pflanze zurückführen. Wermut weist, wie ihr erkennen könnt, eine grün-gräuliche Farbe auf und verströmt einen aromatischen Duft. Außerhalb meines Gewächshauses findet ihr dieses Gewächs auf trockenen, sandigen Böden in der Nähe von Wasserläufen. In hoher Dosis verabreicht führt der bittere Aufguss zu Lähmungen und Zuckungen und betäubt sein Opfer. Dosiert man den Wermut jedoch niedrig, wirkt er beruhigend und tröstend.

Affodill erreicht eine Höhe von bis zu 120 cm. Der Stängel ist rohrförmig und blattlos. Die Blätter sind graugrün und schwarzbraun. In der freien Wildbahn wächst Affodill auf nährstoffreichen, kalkhaltigen Böden. Im Gewächshaus II züchte ich zurzeit ein ganzes Beet mit den entsprechenden Pflanzen, da ihr sie im Zaubertrankunterricht häufig benötigen werdet.

 

 

Kommen wir schließlich zu den Schlafbohnen. Auch sie gehören zu den wichtigen Zaubertrankzutaten. Äußerlich scheinen sie vertrocknet und zusammengeschrumpelt. Doch in ihrem Inneren befindet sich immer noch der sehr nützliche Saft. Wenn ich euch an dieser Stelle einen kleinen Tipp geben darf: Anstatt die Schlafbohnen in Stückchen zu schneiden, um an den Saft zu gelangen, solltet ihr die Bohne stattdessen mit der flachen Seite eines Messers zerdrücken. So erhaltet ihr viel mehr Saft.

Die Ernte von Schlafbohnen sollte niemals alleine durchgeführt werden. Hält man sich zu lange in der Nähe der Pflanzen auf, kann der einschläfernde Geruch der Blüten dazu führen, dass man in einen traumlosen Schlaf fällt und im schlimmsten Falle schlafend verhungert. Die Schlafbohne ist eine einjährige Pflanze, welche bis zu vier Meter hoch wachsen kann und nährstoffreiche, sonnige Gebiete bevorzugt.

Oh… wie ich sehe, ist unsere Stunde bereits wieder zu Ende. Bis zur nächsten Stunde!

Prof. Bunnymama

 

Deine Hausaufgabe:

 

1. Für welchen Zaubertrank braucht man: Affodillpflanze, Wermut und Schlafbohnen

2. Als Hausaufgabe möchte ich euch bitten, dass ihr jeweils einen kurzen Steckbrief zum Gänseblümchen, Belladonna und zum Liebstöckel verfasst. Diese drei Pflanzen sind nämlich ebenfalls wichtige Bestandteile vieler Zaubertränke.

Freiwillig: Zeichne eine Affrodilpflanze oder Wermut oder Schlafbohnen.

Schickt eure Eulen mit den Hausaufgaben an: kraeuterkunde@meinhpw.de

 

 

 

 

2. Stunde

 

Meine lieben, fleißigen jungen Hexen und Zauberer! Herzlich Willkommen zu eurer 2. Stunde Kräuterkunde in diesem Schuljahr!

Nachdem die letzte Stunde sehr gut verlaufen ist, freue ich mich auch heute auf den Unterricht mit euch. Wie bereits angekündigt, werde ich euch nun zunächst eine Pflanze vorstellen – danach dürft ihr selbst aktiv werden. Was ihr hier vor euch seht, nennt sich Flussgras. Aber Finger weg! Denn wenn wir das Flussgras nun ernten würden, wäre es wirkungslos! Diese Pflanze ist nur dann magisch wirksam, wenn wir sie bei Vollmond frisch pflücken! Erst dann kann sie ihre Wirkung in unterschiedlichen Zaubertränken entfalten. Einer von ihnen ist der „Vielsafttrank“ – sicherlich haben viele von euch schon von ihm gehört und kennen seinen Effekt. Ja, Ms. Crickerly? 

 

 

Richtig! Flussgras unterstützt die Fähigkeit, sich in eine andere Gestalt zu verwandeln. Das ist auch mein kleiner Tipp an euch, falls es in euren Verwandlungsstunden mal nicht so ganz klappen sollte – kaut vor eurem Zauber auf einem Büschel Flussgras herum und versucht es dann erneut… Die Verwandlung wird euch dann leichter fallen, versprochen [zwinkert].

Unsere Pflanze hat jedoch noch weitere Eigenschaften: Sie kann als Mittel zur Wundheilung eingesetzt werden und glättet verletzte Haut. Dadurch beugt sie Narbenbildungen vor.

Finden und pflücken könnt ihr Flussgras in ganz Europa! Aber denkt daran: Es ist nur dann wirkungsvoll, wenn ihr es bei Vollmond pflückt… und nun kommt nicht auf die Idee, euch nachts aus euren Schlafgemächern zu schleichen… dann gibt’s nur Ärger. Wer etwas wirksames Flussgras möchte, kann sich nach der Stunde bei mir melden. Ich müsste hier irgendwo noch etwas rum liegen haben…

Aber nun zu euch… folgt mir bitte ins Gewächshaus V. Denkt an die Stufe! Sooo… wie ihr seht, seht ihr nichts! [grinst] Vor euch liegen leere Beete, die wir nun zusammen bepflanzen werden. Dafür müssen wir nun aber erstmal die Samen ernten. Also kommt bitte mit mir in den hinteren Teil des Gewächshauses. Naa... wie gefallen euch diese Pflanzen? In den dicken rosa Schoten, die an prallgefüllte Luftballons erinnern, befinden sich glänzende Bohnen. Diese wollen wir nun ernten. Mr. Crumb, würdest du bitte den Anfang machen? Du musst keine Angst haben …

 

                                               

 

Hihi!!! Jaaa.. das war gemein von mir. Aber sieht es nicht wunderschön aus? Habt ihr alle gesehen, was passiert ist? Als Mr. Crumb die Bohnen aus der Schote entnommen hat, sind ihm einige auf den Boden gefallen, aufgeplatzt und in Blüten ausgebrochen. Und nun steht er in einem Blütenmeer – niedlich [zwinkert]. Verwendet werden diese Schoten jedoch nicht nur zum Anschauen, sondern sind außerdem eine Zaubertrankzutat. Soo... sicherlich ist euch aufgefallen, dass ich euch immer noch nicht verraten habe, wie diese Pflanze überhaupt heißt. Das sollt ihr nun bitte selbst mithilfe eures Schulbuches herausfinden.

Okay. Nun mal ran an die Schoten. Danach könnt ihr die Bohnen drüben in den leeren Beeten einpflanzen. Die schönsten und größten Exemplare jedoch legt ihr bitte ganz vorsichtig in diese mit Watte ausgelegten Kisten.

Ich wünsche euch viel Spaß!

Prof. Bunnymama

 

Deine Hausaufgabe:

 

1. Um welche Pflanze mit rosa Schoten handelt es sich in Gewächshaus V! (Über ein gemaltes Bild von der Pflanze würde ich mich freuen)

2. Als Hausaufgabe verfasst bitte außerdem  ½ Pergamentseite über eure Erfahrungen, die ihr nun beim Ernten und Pflanzen in dieser Stunde gesammelt habt.

Freiwillig: Male ein Bild vom Flussgras oder von den geheimnisumwitterten rosa Bohnen.

Schickt deine Eule mit den Hausaufgaben an: kraeuterkunde@meinhpw.de

 

 

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