Zaubertränke

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1. Stunde

 

 

Hallo liebe Drittklässler!

 

Schon wieder habt ihr die Prüfung geschafft. Glückwunsch! In diesem Jahr behandeln wir einfache Tränke, die eine aufbauende Wirkung haben. Der Trank dieser Stunde ist dabei besonders nützlich, denn er wird im Krankenflügel verabreicht, wenn sich Schüler eine Erkältung, Grippe oder eine andere leichte Erkrankung zugezogen haben. Und heute lernt ihr nun, wie ihr diesen Trank selbst brauen könnt. Er heißt:

 

Aufpäppeltrank

 

Der Aufpäppeltrank (engl. pepper up potion) wurde vom Zauberer Glover Hipworth im 18. Jh. erfunden. Der gute Glover lebte von 1742 bis 1805 und wird wegen seiner Erfindung in den Schokofroschsammelkarten gewürdigt. Sein Aufpäppeltrank zählt zu den Heil- und Stärkungstränken. Wie schon gesagt, dient er überwiegend zur Behandlung von Erkältungskrankheiten, hat allerdings auch die Nebenwirkung, dass einem nach der Einnahme Dampf aus den Ohren strömen kann. Bis diese Nebenwirkung abklingt, kann es einige Stunden dauern, dafür wirkt der Trank aber auch sofort. Ihr seid sicher nun Feuer und Flamme diesen Trank zu erlernen. Hier ist die

 

 

 

Zutatenliste:

 

250 ml Wasser

100 ml Flubberwurmschleim

20 g Aalaugen

50 g Diptam

50 ml Feuersalamanderblut

4 frische Salbei-Blätter

5 g magischer Pfeffer

 

  

Und nun erkläre ich euch, wie man den Trank zubereitet:

Erhitzt das Wasser im Kessel auf 85 Grad und gebt dann den Flubberwurmschleim hinzu. Rührt das Ganze 3-mal wechselnd von links nach rechts und gießt dann die 50 ml Feuersalamanderblut hinzu. Der Trank bekommt eine braune Färbung und fängt nun stark an zu dampfen. Um das dampfen zu beruhigen, müsst ihr die 20 g Aalaugen waschen und hinzu geben. Dann zerhackt ihr 50 g Diptam zusammen mit den 4 frischen Salbei-Blättern und gebt das Ganze nach 7 Minuten köcheln in den Trank. Nun muss der Trank weitere 8,35 Minuten köcheln. Die Einhaltung dieser Zeit ist sehr wichtig. Nach exakt 8.30 – 8.40 Minuten streut ihr die 5 g magischen Pfeffer in den Trank. Habt ihr die richtige Zeit erwischt, ertönt ein pfeifender Ton vom Dampf des Kessels, der nun mächtig brodelt. Habt ihr den Pfeffer zu früh dazu gegeben, verbrennt das Salamanderblut den Pfeffer. War es zu spät ist das Salamanderblut schon so verkocht, das es den Pfeffer nicht mehr richtig aufnehmen kann. Nur während dieses kurzen Zeitraums lösen sich alle Zutaten perfekt ineinander auf. Nachdem der Dampf sich etwas gelegt hat, führt ihr den Holzlöffel 7-mal im Uhrzeigersinn herum und 1-mal entgegen des Uhrzeigersinns. Der Trank wird dann violett aussehen. Er muss bei einer Temperatur von 45 Grad getrunken werden, um seine optimale Wirkung zu entfalten.

 

Ihr könnt euch nun eine Phiole davon abfüllen. Da die Stunde nun zu Ende ist, sehen wir uns beim nächsten Mal wieder.

 

Prof. Nina Lovegood

 

 

Deine Hausaufgabe
 

 

1. Schreibt einen Steckbrief über den Feuersalamander. Findet die Klassifikation heraus und sucht heraus, welche Eigenschaft das Blut des Feuersalamanders hat. Schlagt dazu im Harry Potter Lexikon nach (www.harrypotterwiki.de) und schaut auch mal in Newt Scarmanders „Phantastische Tierwesen“. 

 

2. Erzählt in einem kurzen Bericht, wie euer selbstgebrauter Aufpäppeltrank funktioniert hat.

 

Schicke die Antworten an zaubertraenke@meinhpw.de

 

 

 

 

2. Stunde

 

 

Willkommen zu Stunde 2 in diesem Schuljahr!

Auch heute zeige ich euch einen nützlichen Zaubertrank, der neue Kräfte in euch wecken wird. Das ist besonders was für unsere Herren, denn der Trank den wir heute brauen, steigert den Kampfesmut und stärkt die Körperkräfte. Er macht euch zwar nicht unbesiegbar. Aber ich möchte mir auch gar nicht ausmalen, was ihr alles anstellen würdet, wenn dem so wäre.

Wir behandeln heute den klassischen Stärkungstrank (engl. Strengthening Solution). Übrigens geht das Gerücht um, dass niemand geringeres als der tapfere Godric Gryffindor selbst häufiger Genießer dieses Trankes gewesen sein soll. Vorstellbar wäre es jedenfalls. Nun wie auch immer .... diese Zutaten brauchen wir zum Brauen:

 

Zutatenliste für den Stärkungstrank:

 

1 Liter Wasser

250 ml Flubberwurmschleim

20 ml Feuersalamanderblut

1ne Greifenklaue

10 g Diptam

10 g Drachenhornpulver

20 g Einhornpulver

2 Knarlkiele

 

 

Zur Zubereitung:

 

Füllt das Wasser in den Kessel und erhitzt ihn auf 70 Grad, gebt dann den Flubberwurmschleim hinzu und rührt 3-mal nach links und 8-mal nach rechts. Danach gießt ihr das Feuersalamanderblut hinzu. Wie beim Aufpäppelungstrank wird der Trank heftig anfangen zu dampfen und sich bräunlich verfärben. Bis das dampfen nachlässt, pulverisiert ihr bitte die Greifenklaue. Ist der Dampf verflogen, könnt ihr das Pulver hinzu geben. Der Trank wird dann weiß und riecht nach Badreiniger. Die Muggelstämmigen unter ihnen werden den Geruch kennen. Dann lasst ihr den Trank 11 Minuten ziehen und zerhackt während dessen den Diptam so fein, wie es nur irgend geht. Fügt ihn genau nach der verstrichenen Zeit hinzu. Außerdem gebe ich euch noch ein paar Gramm Drachenhornpulver und Einhornpulver. Normalerweise müsstet ihr beide Zutaten selbst pulverisieren, aber beide Zutaten sind so kostbar, dass ich das lieber selbst tue und genau abmesse. Geht bloß sorgsam damit um! Nachdem also der Trank mit Diptam versehen ist, müsst ihr in exakt 17 Minuten das Drachenhornpulver hinzufügen. Der Trank wird dadurch kräftig grün. Und auf seiner Oberfläche tänzeln einige Minuten leichte Flammen. Achtet darauf, dass ihr das Einhornpulver erst dazu gebt, wenn das Feuer auf der Oberfläche niedergebrannt ist. Dann verrührt ihr beide Zutaten 4-mal linksherum, 5-mal rechts herum, 1-mal links herum und noch mal 7-mal rechts herum. Zum Abschluss lasst ihr den Trank, der nun fließend silbrig glänzt, auskühlen. Dann füllt ihr ihn in ein großes Schraubglas um und gebt vor dem verschließen des Glases die 2 Knarlkiele im Stück hinzu. Stellt den Trank tagsüber in einen dunklen Schrank und nachts ans Fenster, denn er benötigt einen kompletten Mondzyklus versehen mit Mondenschein um seine volle Wirkung zu entfalten. Das sind volle 28 Tage. Nach diesem Mondzyklus kann er eingenommen werden.

 

Ich gebe euch hier ein Glas Stärkungstrank mit. Lasst ihn reifen und probiert ihn dann aus. Aber macht keine Dummheiten damit! Man kann Stärke auch sinnvoll einsetzen. [streng] Ja, ganz genau Mr. Crumb. Verinnerlichen sie dies bis zum nächsten Schuljahr, wo wir uns im Übrigen mit Gegengiften beschäftigen werden!

 

Viel Erfolg bei den Prüfungen und schöne Ferien wünsche ich euch!

 

Prof. Nina Lovegood

 

 

Deine Hausaufgabe:
 

 

Erzähle in einem spannenden Aufsatz, ob du deinen Stärkungstrank zur vollen Reife bringen konntest und wozu du ihn verwendet hast.

 

Schicke deine Hausaufgabe an: zaubertraenke@meinhpw.de

 

 

 

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